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Kuh-Erleben


Schulklassen und Kindergartengruppen besuchen häufig unseren Hof.

Während der Zeit, in der die Kühe Weidegang haben, gehen wir morgens gleich als erstes in den Stall, um die Tiere ganz nah zu erleben.

„Das sind ja alles Bullen!“ ertönt es oft. Auf meine Nachfrage, wie das zu erkennen sei, kommt meist: „Die haben ja alle Hörner!“ Also werden die Tiere näher betrachtet, bis wir beim Euter angelangt sind. Es handelt sich hier doch um weibliche Tiere. Doch wie heißen nun die jüngeren Tiere, die zunächst auch Kuh genannt werden: Kalb, Kälbchen, Jährling, Färse, Rind?

Unsere Herde hat morgens nach dem Melken ausgiebig gefrühstückt: Heu, Getreide und Wasser. Wir bringen ihnen noch ein Leckerli in Form von Möhren oder Kartoffeln mit. So manches Mal wird dann die raue Zunge hautnah erlebt.

Plötzlich sind andere Geräusche zu hören: 

Rauschen wie unter einer Dusche oder ein langsames platsch, platsch, platsch. Die Kühe erledigen ihre Morgentoilette. Nach einem fast ausnahmslosen „iiiih“ der Kinder beschreibe ich die Aufgabe dieser „Glückskacke“. Was für ein „Glück“ für die Landwirtschaft, dass sich diese Stoffe wunderbar kompostieren lassen und einen hervorragenden Dünger für die Pflanzenwelt bilden.
Zum Schluss wird Sprotte mit Streicheleinheiten verwöhnt. Sie hat ein ruhiges Gemüt und steht günstig im Stall, so dass wir sie von der Seite her streicheln, kraulen und klopfen können.

Eines Morgens hörte ich folgende Erkenntnis eines Fünfjährigen beim Frühstück: 

„Wenn beim Streicheln Haare in die Milch fallen, nennt man sie danach H(aar)-Milch.“

 Marlies Martensen / Dezember 2013